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Meldung:

Swisttal, 09. Juni 2020

SPD Swisttal wählt Böse einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten

Starkes und vielfältiges Team für den Gemeinderat
Gisela Hein gratuliert Böse zur Wahl zum Bürgermeisterkandidat, hinten v.l. Sara Zorlu, Tobias Leuning, Joachim Euler

An seinem 59. Geburtstag wählten die Swisttaler Sozialdemokraten ihr parteiloses Ratsmitglied Dr. Christian Böse aus Heimerzheim einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Bei den Kommunalwahlen am 13.September tritt der Agrarökonom und geschäftsführende Gesellschafter eines Beratungsunternehmens im Bereich der Erneuerbaren Energien als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von SPD, Grünen und „Die Swisttaler“ gegen die amtierende Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner von der CDU an.

Unter Leitung der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Sara Zorlu und strenger Beachtung der Coronaschutzvorschriften bestimmten die Sozialdemokraten im Ludendorfer Dorfhaus außerdem ihr Team für den Gemeinderat.

Ich bin stolz auf die Vielfalt im Team, dem neben erfahrenen Kräften einige neue KandidatInnen, mehr Frauen und mehr junge Leute angehören. So decken wir die Bandbreite der gesellschaftlichen Themen in Swisttal noch besser ab“, erklärte der Vorsitzende Tobias Leuning.

 

Starkes und vielfältiges Team für den Gemeinderat

Dem vom Fraktionsvorsitzenden Joachim Euler, Gisela Hein und Tobias Leuning angeführten 24-köpfigen Team für den Rat gehören neun Frauen, sieben KandidatInnen unter 40, vier parteilose Bewerber und zwei Ratsmitglieder der Fraktion „Die Swisttaler“ an. „Eine sehr erfreuliche Besonderheit“, wie Leuning den Mitgliedern erklärte. „Mit Wilfried Schumacher aus Ollheim und Karl-Heinz Peters aus Straßfeld treten für uns erfahrene Ratsmitglieder an, die in ihren Orten geboren und fest verwurzelt sind. Wir haben in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht, auch die Kompetenzen von parteilosen KandidatInnen zu nutzen, die unsere Vorstellung von einem gerechteren, nachhaltigeren und familien- und bürgerfreundlicheren Swisttal teilen“, so Leuning. Frischen Wind, neue Ideen und teilweise kommunalpolitische Erfahrungen aus anderen Kommunen bringen Nicole Piorr, Elena Stanitzok, Christian Schulz, Ibrahim Kenneth, Ramona Spranger und Susanne Altmeyer mit, die in Swisttal erstmalig für die SPD antreten.

Dieses individuell deutlich stärker besetzte Team bietet beste Chancen, das SPD-Ergebnis noch einmal zu verbessern und die sehr erfolgreiche Arbeit der SPD zum Wohle Swisttals im Rat mit einer größeren Fraktion und einem gestaltungswilligen Bürgermeister Böse fortzusetzen“, gibt Leuning das Ziel aus. „Ganz klar, einige unserer KandidatInnen haben gute Chancen aufs Direktmandat!“

 

Wo Böse als Bürgermeister zunächst anpacken will

In seiner persönlichen Vorstellung nannte Bürgermeisterkandidat Böse, der seit 16 Jahren für die SPD im Swisttaler Gemeinderat sitzt und von 2004 bis 2009 auch stellvertretender Bürgermeister war, seinen politischen Leitgedanken: „Gestalten statt Verwalten!“ Der Kita-Ausbau, der Ausbau und die Digitalisierung der Schulen („alle Kinder brauchen einen Platz und müssen auch in Pandemiezeiten anständig lernen können“) sowie der Kampf gegen den Klimawandel und gegen immer weiter steigende Kosten für Bauen und Wohnen („für normale Familien wird das Leben in Swisttal bald unbezahlbar, das müssen wir drehen“) würden die Schwerpunkte seiner Arbeit. Besonderes Augenmerk wolle er aber zunächst auf die Gemeindeverwaltung selbst richten.

Nach der hohen personellen Fluktuation der letzten Jahre braucht es Ruhe und Teambildung. Ein neues, positives Klima wird die Kräfte entfesseln, die nötig sind, die Herausforderungen zu meistern. Die Verwaltung hat gute Leute, denen man auch vertrauen muss. Die Probleme gehen von der derzeitigen Verwaltungsspitze aus“, so Böse.

 

Mit einem hervorragend qualifizierten Bürgermeisterkandidaten, der vor allem seine langjährigen Erfahrungen aus der Wirtschafts- und Politikberatung von Behörden und Unternehmen in die Steuerung der Gemeindeverwaltung einbringen wird, haben wir im Bündnis mit Grünen und „Swisttalern“ beste Chancen, der CDU erstmalig das Bürgermeisteramt abzujagen“, erklärte die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Gisela Hein. Ihr haben bei der letzten Wahl 2015 nur rund 200 Stimmen zum Sieg über Kalkbrenner gefehlt. „Diesmal klappt es!“, so Hein genau 100 Tage vor der Kommunalwahl.

Am Rande der Versammlung konnte Tobias Leuning zwei Neumitgliedern ihr Parteibuch übergeben. Insgesamt habe die SPD Swisttal dieses Jahr bereits sechs Neueintritte zu verzeichnen.



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