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Meldung:

Swisttal-Heimerzheim, 01. Juli 2020
Starke Kritik an wochenlanger Vollsperrung des Fronhofs

Böse fordert Bürgermeisterin auf, Folgen für Gewerbetreibende zu lindern

Dr. Christian Böse
In einem Schreiben hat Dr. Christian Böse, Bürgermeisterkandidat von SPD, Grünen und „Die Swisttaler“, die Swisttaler Bürgermeisterin aufgefordert, die Folgen der sechswöchigen Vollsperrung des Fronhofs in Heimerzheim für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle für Gewerbetreibende und Gastronomen zu lindern. „Die Baumaßnahme, die für sich genommen sinnvoll ist, kommt für die Geschäftsleute und Gastronomen zur Unzeit! Nachdem sich die Betriebe, ortsansässigen Praxen und Gaststätten erst langsam von den Schließungen und Corona-bedingten Einschränkungen der Monate März bis Mai erholen, droht ihnen nun der nächste Nackenschlag“, schreibt Böse nach intensiven Gesprächen mit den Betroffenen. Er bittet die Bürgermeisterin, dafür Sorge zu tragen, dass - anders als derzeit geplant - zumindest Teile der Parkplätze während der Baumaßnahme genutzt werden können, die Bereiche der Außengastronomie nicht eingeschränkt bzw. Ersatzflächen bereitgestellt werden und in Gesprächen mit Ingenieurbüro und Baufirma auf eine Verkürzung der Bauzeit hinzuwirken.

Im Bereich des Fronhofs sind viele Geschäfte, Gastronomie und Praxen angesiedelt, die auf die dortigen Parkplätze und Laufkundschaft angewiesen sind. Viele InhaberInnen berichten, dass sie von der Ankündigung eine Woche vor der Vollsperrung kalt überrascht wurden. Die Kritik hatte Tobias Leuning als örtliches Ratsmitglied aufgenommen und an die Verwaltung weitergegeben. „Dass die Anwohner und wirtschaftlich betroffenen Gewerbetreibenden und Gastronomen erst am Tag, an dem schon erste vorbereitende Maßnahmen getroffen werden, durch die Baufirma davon erfahren, ist mehr als ärgerlich. Meines Erachtens hätte dies früher und durch die Gemeindeverwaltung selbst erfolgen müssen. Die Pandemie und deren Folgen konnte keiner absehen, aber vielleicht hätten in der Verwaltungsspitze die Alarmglocken klingeln müssen und die Ausführungsplanung noch angepasst werden können, um die Folgen für Einzelhandel und Gastronomie geringer zu halten“, so Leuning. Bei seinem Telefonat mit der Verwaltung sei ihm zugesichert worden, dass der Wirtschaftsförderer der Gemeinde nun eng in die Baumaßnahme und alle Gespräche einbezogen werde, was offenbar im Vorfeld nicht passiert sei, da dieser die Betroffenen sicher sofort informiert hätte.

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