Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Termine

25. Oktober 2019

45 Jahre Stammtisch "linkseröm"

Ort: Swisttal-Odendorf
28. November 2019

Mitgliederversammlung SPD Swisttal

Ort: Swisttal-Buschhoven
12. Januar 2020

Neujahrsempfang der SPD Swisttal

Ort: Swisttal-Miel


Hauptinhaltsbereich

Meldung:

Swisttal, 27. Juli 2019
Erweiterung eines Entsorgungs- und Recyclingbetriebs in Swisttal

SPD: Kritische Nachfragen erlaubt und geboten

Tobias Leuning, Vorsitzender der SPD Swisttal
Die Firma Hündgen wird ihren Entsorgungs- und Recyclingbetrieb in Ollheim um zwei neue Anlagen und Hallenlagerflächen erweitern. Diesbezüglich wurde bei der Bezirksregierung Köln eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beantragt. Darüber wurde der Planungs- und Verkehrsausschuss in seiner letzten Sitzung informiert. Da die Anlagen die gesetzlichen Anforderungen übersteigen, werde dieses Projekt durch die Europäische Union und das Land NRW gefördert. Auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist laut Gemeinde nicht vorgeschrieben.

„Natürlich ist es gut und wichtig, erfolgreiche Unternehmen in Swisttal zu haben und grundsätzlich stehen wir der Erweiterung des Betriebs positiv gegenüber. Trotzdem gibt es in Ollheim natürlich Fragen und Bedenken. Deswegen muss ein kritisches Nachfragen der Politik erlaubt sein – ich halte es sogar für geboten“, so Tobias Leuning, Vorsitzender der SPD in Swisttal.

Die Fraktionen von SPD und „Die Swisttaler“ hatten eine Anfrage zu möglichen Geruchs- und Lärmbelastungen der Bevölkerung, zu Verkehrsaufkommen und vor allem Brandschutz in Folge der Erweiterung gestellt. Davon aber war in der Presse kein Wort zu lesen. „Die Berichterstattung in Folge der Ausschusssitzung war eindeutig zu unkritisch. Wurde doch in der gleichen Sitzung nach Anfrage von SPD, FDP und Swisttalern aufgedeckt, dass ein Großteil der aufgelegten Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen der letzten Erweiterungsgenehmigung noch nicht umgesetzt wurden“, resümiert Giesela Hein (SPD), Vorsitzende des Umweltausschusses der Gemeinde.

So sei ein Biotopkomplex am Schießbach mit Stauteich, eine Uferrenaturierung und die Einsaat einer extensiv genutzten Grünlandfläche noch nicht umgesetzt worden. Die Anpflanzung von Straßenbegleitgrün um das Betriebsgeländes bisher nur teilweise. Die Ausgleichsmaßnahmen sollen nun nach Angabe der Gemeinde vom Betrieb schrittweise umgesetzt werden.

Zum Seitenanfang