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Meldung:

Swisttal, 02. Oktober 2019

Waldsterben stoppen - Swisttal lehnt weitere Grundwasserabsenkung durch RWE ab

Abgestorbene Bäume wie hier auf dem jüdischen Friedhof der Gemeinde müssen gefällt werden

In Swisttal müssen diesen Herbst 180 Bäume auf gemeindlichen Flächen gefällt werden, die infolge der Trockenheit in 2018 und 2019 abgestorben sind. Für die Wiederaufforstung mussten im Nachtragshaushalt der Gemeinde gerade 20.000 Euro bereitgestellt werden. „Zusätzliche Schäden an Natur und Infrastruktur durch die Absenkung des Grundwasserspiegels, zum Zwecke der Kohleförderung im Tagebau Hambach, müssen nach Auffassung der SPD-Fraktion zwingend vermieden werden“, erklärt Gisela Hein, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende.

Die RWE-Power AG plant die Wasserentnahme, um an weitere Kohleflöze im Tagebau Hambach zu gelangen. Die Folge wäre eine Grundwasserabsenkung von 0,5 bis 3 Metern im Gebiet Swisttals. Ein weiteres Baumsterben wäre vorprogrammiert.

Darüber hinaus wären durch die Grundwasserabsenkung weitere Schäden an Gebäuden und Straßen durch tektonische Verschiebungen am sogenannten Swistsprung zu befürchten. Diese wurden in der Vergangenheit bereits zahlreich dokumentiert. Auswirkungen sind auch für den Wasserpreis vorhersehbar, denn die Wasserversorger müssten tiefere und damit teurere Brunnen bohren.

Deshalb ist es gut, dass der Umweltausschuss einstimmig entschieden hat, das Einvernehmen der Gemeinde zum Antrag der RWE zur Entnahme von jährlich 450 Millionen Kubikmeter Grundwasser von 2020-2030 zu verweigern. Über die ablehnende Stellungnahme Swisttals sollte sich die Bezirksregierung Arnsberg, die über den RWE-Antrag zu entscheiden hat, nicht einfach hinwegsetzen“, betont SPD-Ratsmitglied Frank Wendorf.



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