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Meldung:

Swisttal, 14. Februar 2020
SPD, Grüne und „Die Swisttaler“ präsentieren gemeinsamen Vorschlag für Bürgermeisterwahl am 13. September

Drei Fraktionen für Ratsherr Dr. Christian Böse als Bürgermeister von Swisttal

Pressekonferenz am Valentinstag unter dem Motto: „Dr. Christian Böse – Swisttal zuliebe!“
Dr. Christian Böse (Mitte) mit VertreterInnen von SPD, Grünen und der Fraktion "Die Swisttaler" v.l.Udo Ellmer, Joachim Euler, Gisela Hein, Tobias Leuning, Dr. Böse, Johanna Bienentreu, Herbert Waskow, Pierre Oster und Karl-Heinz Peters
Dr. Christian Böse

Der promovierte Agrarökonom und langjährige parteilose Ratsherr in den Reihen der SPD-Fraktion Dr. Christian Böse aus Heimerzheim soll nächster Bürgermeister der Gemeinde Swisttal werden. Diesen Plan stellten Vertreter von SPD, Grünen und der Fraktion „Die Swisttaler“ in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Valentinstag unter dem Motto: „Dr. Christian Böse – Swisttal zuliebe!“ vor.

Ich bin fest entschlossen, meine beruflichen sowie kommunalpolitischen Erfahrungen in die Zukunftsgestaltung für Swisttal einzubringen. Ich will gestalten statt verwalten!“, erklärte Böse, der 15 Jahre in der Wirtschafts- und Politikberatung tätig war. „Swisttal steht vor zahlreichen Herausforderungen, denen ich mich mit Elan und Engagement widmen will. Es geht um den Ausbau der Schulinfrastruktur, die sozial- und umweltverträgliche Schaffung neuen Wohnraums, die Digitalisierung der Gemeinde und den Wettbewerb um gute Arbeitsplätze und Arbeitskräfte bei weiterhin knappen finanziellen Ressourcen, sowie den Kampf gegen die Ursachen und Folgen der Klimakrise, denen wir auch in Swisttal entgegentreten müssen.“

Die Energiewende und der Kampf gegen den Klimawandel ist auch beruflich das Thema von Christian Böse, der viele Jahre Leiter der Geschäftsentwicklung und stellvertretender Geschäftsführer der Bioenergie-Tochter eines globaltätigen Energiekonzerns war und jetzt mit eigenem Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien aktiv für eine umweltverträgliche Energiegewinnung arbeitet. „Swisttal steht da nicht schlecht da, aber insbesondere bei Solarenergie, Geothermie und der Energieeffizienz können wir noch richtig viel rausholen. Wir berechnen gerade ein ehrgeiziges Ziel zur CO2-Neutralität Swisttals“, so Böse.

Zur Politik gefunden hat Christian Böse, der 1999 mit Frau Anne und den mittlerweile erwachsenen Töchtern nach Heimerzheim zog, über eine Bürgerinitiative zur Verbesserung des Schulangebots in Swisttal. „Wir haben damals erreicht, dass die Hauptschule um einen Realschulzweig erweitert wurde. Heute steht mit drei Offene Ganztags-Grundschulen und der Sekundarschule mit dem längeren gemeinsamen Lernen ein hochwertiges Schulangebot zur Verfügung. Das zeigt, Einsatz lohnt, wenn man was bewegen will. Nunmehr, wo die Grundschulen aus allen Nähten platzen, geht es darum, ein ganzheitliches, finanzierbares Schulkonzept zu entwickeln und mit der Gründung der Gesamtschule die erste Schule für alle Swisttaler zu schaffen, die mit einem erstklassigen Angebot auch zum Abitur führt.“

 

Tobias Leuning, Vorsitzender der SPD Swisttal, erklärt dazu:

„Er ist der passende Kandidat zur richtigen Zeit. Gemeinsam mit unseren Partnern von Grünen und Swisttalern haben wir für die Kandidatensuche ein Profil erstellt und jemanden mit Führungskompetenz, betriebswirtschaftlichem Denken und kommunalpolitscher Erfahrung gesucht. Die Topthemen der Swisttaler Agenda sind Investitionen in unsere Bildungsinfrastruktur, die Energiewende und die Digitalisierung. Auf diesen Feldern sollte der Kandidat/die Kandidatin Erfahrungen mitbringen. Das haben wir sogar in unseren eigenen Reihen im Gemeinderat gefunden. In der SPD wird eine Mitgliederversammlung im März über die Bürgermeisterkandidatur entscheiden. Der Vorstand der SPD Swisttal schlägt dafür einstimmig unser Fraktionsmitglied Dr. Christian Böse vor.“

Gisela Hein, stellvertretende SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende:

„Christian Böse ist ein hoch geschätzter und glaubwürdiger Ratskollege. Er steht für Transparenz, Dialog und Beteiligung in unserer Kommune. Für eine erfolgreiche Umsetzung der anstehenden Großprojekte in Swisttal wird es wichtig sein, unsere Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einzubeziehen. Nur so lassen sich Probleme im Vorfeld erkennen und frühzeitig Lösungen erarbeiten. Auch beim Thema Bildung und Entlastung von Familien sind wir uns einig. Die SPD wird mit Christian ein Konzept zur Verbesserung der Bildungsangebote und Entlastung der Familien erarbeiten. Wir werden für ausreichend Kita- und OGS-Plätze sorgen, bedarfsgerecht die Angebote verbessern und die Eltern mittelfristig von den Gebühren im Bildungsbereich entlasten.“

Joachim Euler, Fraktionsvorsitzender der SPD:

„Dr. Christian Böse verfügt mit seinerlangjährigen Erfahrung in Wirtschaft und Politik über die Voraussetzungen, dringende Aufgaben für eine zukunftsfähige Gemeinde und Verwaltung auf den Weg zu bringen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Seit Jahren steht fest, dass die Gemeinde im Bereich Digitalisierung weit zurück hängt. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurden im Haushalt 2019 Mittel für die Erstellung eines Digitalisierungskonzeptes veranschlagt, da die Verwaltung nach Aussage der Bürgermeisterin hierzu über keine Fähigkeiten verfügt. Seit einem Jahr erklärt die Bürgermeisterin, dass die Verwaltung nicht einmal die Ausschreibung für ein solches Konzept erstellen könne. Swisttal braucht dringend einen Verwaltungschef, der weiß, wozu ein Digitalisierungskonzept benötigt wird, welche digitalen Leistungen die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Verwaltungsarbeit erfordern. Dr. Böse hat beim Aufbau der baltischen Staaten gerade auf diesem Gebiet bewiesen, dass er auch auf diesem Gebiet der richtige Mann ist, um die Digitalisierung in Swisttal konzeptionell voranzubringen und dann auch konsequent umzusetzen.“

Zur Person:

  • Geboren am 05.06.1961 in Datteln/Westfalen
  • Seit 1999 mit Frau Anne und den beiden Töchtern Jannika und Carolin wohnhaft in Swisttal-Heimerzheim
  • 1978 - 1981 Theodor-Heuss-Gymnasium Waltrop (Abschluss: Allgemeine Hochschulreife)
  • 1982 - 1984 Berufsausbildung zum Landwirt in Haltern und Nordkirchen (Abschluss: Landwirt)
  • 1981 - 1982 Wehrdienst in Dülmen
  • 1984 – 1992: Studium der Agrarwissenschaften (Diplom-Agraringenieur) und Promotion an der Universität Bonn (Dr. agr.),
  • 1992 – 2006: Gesellschafter-Geschäftsführer des Beratungsunternehmens ASA-Institut GmbH
  • 2007 – 2016: Leiter Geschäftsentwicklung und stellvertretender Geschäftsführer bei der E.ON Bioenergie-Tochter
  • 2016 – 2020: Gesellschafter-Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Renew-Sources GmbH (Swisttal) und Partner bei der Plenum Management-Beratung AG (Frankfurt).

 

Politisch:

  • Mitwirkung in der Bürgerinitiative zur Verbesserung des Schulangebots in Swisttal
  • Seit 2004 Mitglied des Gemeinderats als parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion; zunächst als schulpolitischer Sprecher, seit 2014 Sprecher im Ausschuss für Umwelt, Wirtschaftsförderung und Energie
  • 2004 – 2009 Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Swisttal
  • Seit 2017 stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion


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