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Meldung:

Swisttal, 23. August 2020

Verschleppte Investitionen durch hohe Personalfluktuation und schlechte Verwaltungsführung

Bereits mehrfach hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Euler beanstandet, dass durch die schlechte Verwaltungsführung der Bürgermeisterin nur ein kleiner Teil der für nötige Investitionen bereitgestellten Haushaltsmittel tatsächlich verausgabt wird. Die Gemeinde muss aber investieren, gerade in Niedrigzins-Phasen, um Werte zu erhalten und zu schaffen, nachfolgenden Generationen höhere Folgekosten zu vermeiden und als Wohnstandort attraktiv zu bleiben.
Euler erklärt: „Für das Jahr 2019 betrug der Ansatz für Investitionen 19,08 Millionen Euro, davon bereits rund 5,58 Millionen Euro nicht verausgabter Mittel aus den Vorjahren. Von diesen 19,08 Millionen Euro wurden jedoch nur 2,02 Millionen Euro, also nur 10,6 Prozent, tatsächlich für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, für Baumaßnahmen oder für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen verwandt. Über 14 Millionen Euro werden in das Jahr 2020 übertragen. Der Rest wird gar nicht realisiert oder muss in künftigen Haushalten neu veranschlagt werden.“

Der aufmerksame Leser der Gemeindehomepage konnte in den letzten fünf Jahren, also seit 2016, immerhin 44 Stellenausschreibungen zur Kenntnis nehmen. Bei derzeit 87 Stellen gemäß Telefonverzeichnis würde dies die Neubesetzung von 50 Prozent der Stellen bedeuten. Selbst unter Berücksichtigung, dass einige Stellen mehrfach ausgeschrieben werden mussten, deutet dies auf eine hohe – zu hohe - Personalfluktuation hin. Jede Neubesetzung bedeutet nicht nur zeitlichen und finanziellen Zusatzaufwand für Ausbildung und Einarbeitung, sondern auch einen zumindest zeitlich begrenzten Effizienzverlust.

Das schlechte Verwaltungsergebnis bei der Realisierung geplanter Investitionsmaßnahmen ist aber nach Ansicht des Bürgermeisterkandidaten Dr. Christian Böse auch auf Mängel in der Verwaltungsführung zurückzuführen. „Die ungenügende Umsetzung des Haushaltsplans deutet auf schlechtes Betriebsklima sowie Motivationsmangel, rückläufige Kreativität und fehlende Eigeninitiative der Mitarbeitenden aufgrund demotivierender falscher Mitarbeiter- und Verwaltungsführung hin. Nach der hohen personellen Fluktuation der letzten Jahre braucht es Ruhe und Teambildung. Ein neues, positives Klima wird die Kräfte entfesseln, die nötig sind, die Herausforderungen zu meistern. Die Verwaltung hat gute Leute, denen man auch vertrauen muss“, so Böse.



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