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Meldung:

Rhein-Sieg/Swisttal, 27. Januar 2021

Bundestagskandidatur für Rhein-Sieg II: Dr. Katja Stoppenbrink bewirbt sich!

Dr. Katja Stoppenbrink

Mehrere SPD-Ortsvereine – darunter auch Swisttal – haben Dr. Katja Stoppenbrink aus Königswinter-Thomasberg für die Bundestagswahl im Wahlkreis 98 nominiert. Bei ihren digitalen Vorstellungsrunden in den SPD-Ortsvereinen des Wahlkreises gab es viel Zustimmung für die 44-jährige Stoppenbrink, die derzeit als Vertretungsprofessorin für Philosophie an der Universität Münster arbeitet. Eine Gegenkandidatur gegen die Mutter von neunjährigen Zwillingen ist aktuell nicht in Sicht. Ihre offizielle Nominierung durch die SPD-Delegierten des Wahlkreises Rhein-Sieg II steht durch coronabedingte Verzögerungen allerdings noch aus.

Katja Stoppenbrink ist bereits seit ihrer Jugend in der SPD. Nach ersten politischen Schritten in ihrer Heimatstadt Halle in Westfalen ist sie derzeit Sprecherin der SPD in Thomasberg und engagiert sich als sachkundige Bürgerin in der SPD-Fraktion Königswinter. Seit der Kommunalwahl im September 2020 ist sie Mitglied des neu geschaffenen Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz in der Stadt Königswinter.

 

Vier Aspekte stehen im Zentrum ihrer politischen Arbeit:

Klimaneutrale Mobilität: Dem Klimawandel die Stirn zu bieten, eine Mobilitätswende zu schaffen und erneuerbare Energien zu fördern, nennt sie als erstes ihrer zentralen Anliegen. Als Wissenschaftlerin, die sich u.a. mit Klimaethik beschäftigt, gehört sie zu den Erstunterzeichner*innen der deutschsprachigen Scientists for Future-Initiative. Den Klimawandel weiterhin zu ignorieren oder gar zu leugnen, ist für Stoppenbrink angesichts der drückenden Faktenlage undenkbar. Für den Wahlkreis möchte sie dazu beitragen, den Verkehrsinfarkt rund um Bonn abzuwenden und den Umstieg auf ressourcenschonende Mobilität zu beschleunigen.

Kinder und Jugendliche: Die aktuelle Coronapandemie zeigt nach Einschätzung von Stoppenbrink, dass die Rechte und Interessen von jungen Menschen in unserem Land viel zu kurz kommen. Die Digitalisierung der Schulen sei weitgehend verschlafen worden, Lockdown und Homeschooling brächten Eltern und Familien auf eine Weise unter Druck, wie das bis vor kurzem kaum vorstellbar gewesen sei. Eine Qualitätsoffensive Ganztagsbetreuung hält Stoppenbrink daher für unverzichtbar, wenn Kinder in Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen nicht nur aufgehoben, sondern auch gut betreut und gebildet werden sollen. Hierfür sei eine massive finanzielle Unterstützung der Kommunen und der Länder durch den Bund erforderlich.

Solidarisches Gesundheitswesen: Die Pandemie habe deutlich gemacht, wie wichtig ein solidarisches Gesundheitswesen ist. Stoppenbrink fordert, dass Profitdenken in Pflegeeinrichtungen und Kliniken zurückgedrängt werden. Gleichzeitig erkennt sie an, dass die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland nicht wie in anderen Ländern drastisch verringert, sondern noch aufgestockt worden sei. Dennoch: Der Pflegenotstand sei viel zu spät und zudem nur zögerlich in Angriff genommen worden! Der „Import“ von Pflegekräften aus dem Ausland stoße an seine Grenzen, unverzichtbar seien Investitionen in Ausbildung und gerechte Bezahlung in Deutschland. Für Prävention und Gesundheitsförderung müsse in Zukunft entschieden mehr getan werden, dies sei durch die Pandemie nochmals deutlich geworden.

Gerechte digitale Teilhabe: Zur Herstellung der im Grundgesetz versprochenen gleichwertigen Lebensverhältnisse sei der umfassende Zugang zu einer zeitgemäßen digitalen Infrastruktur zwingend erforderlich - in der Arbeitswelt und im privaten Leben für Menschen aus allen Schichten. Stoppenbrink selbst pendelt seit einigen Jahren mit der Bahncard 100 an die Uni Münster. In der Pandemie arbeite sie jedoch überwiegend von zu Hause. Hier sei das schnelle Internet ein absolutes „Muss“. Eine konsequente Digitalisierung könne die Explosion der Wohnkosten in den Zentren dämpfen und die Attraktivität des Lebens und Arbeitens in ländlich strukturierten Gebieten erhöhen. Die Reduzierung der Pendlerströme trage zugleich entscheidend zum Klimaschutz bei.



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