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Swisttal, 08. März 2021

Weltfrauentag: SPD dankt Frauen und macht auf Missstände aufmerksam

Anlässlich des Internationalen Frauentag am 8. März machen die Swisttaler Sozialdemokratinnen auf Missstände aufmerksam: Frauen sind schlechter bezahlt, bekommen weniger Rente, arbeiten öfter in prekären Beschäftigungsverhältnissen, sind in Wirtschaft und Politik unterrepräsentiert (Frauenanteile Bundestag 31,4 %, Swisttaler Gemeinderat 35,9 %) und übernehmen den Großteil der sogenannten Familienarbeit (Kinder, Pflege, Haushalt). „Die Pandemie hat uns den Mangel an Gleichstellung schonungslos vor Augen geführt. Gerade in systemrelevanten Bereichen wie Einzelhandel, Pflege, Kinderbetreuung arbeiten überdurchschnittlich viele Frauen zu unterdurchschnittlichen Löhnen. Frauen sind besonders betroffen von Kurzarbeit und dem Einbrechen geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse. Auch mussten viele Frauen in Zeiten ausfallender staatlicher Infrastruktur in Kitas und Schulen beruflich zurückstecken, um die Familie zu versorgen“, erklärt Gisela Hein, Unternehmerin, dreifache Mutter und stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Swisttal.

Als Dank und Anerkennung für ihre wichtige und trotzdem unterbezahlte Arbeit hat die SPD Swisttal heute einer langen Tradition folgend 300 Primeln an die Beschäftigten in den 18 Kindertagesstätten und offenen Ganztagsschulen (OGS) der Gemeinde verteilt. SPD-Vorstandsmitglied Susanne Altmeyer dazu: „Von der SPD gibt’s aber nicht nur Blumen und Applaus, sondern vollen Einsatz für echte Gleichstellung. Wir sind Anwältin für eine faire Entlohnung, Beteiligung und Partnerschaftlichkeit in Beruf und Familie, für eine Gesellschaft der Augenhöhe, des Respekts und des Zusammenhaltes. Dafür muss die SPD die nächste Bundesregierung anführen, und dafür stellen wir heute mit Dr. Katja Stoppenbrink eine ganz starke Bundestagskandidatin auf.

Trotz und gerade wegen der Pandemie wollten wir am heutigen Weltfrauentag ein deutliches Zeichen setzen. Die Blumen wurden unter Einhaltung aller Regeln 1:1 übergeben oder vor den Einrichtungen abgestellt. Wir haben wieder eine unheimlich positive Resonanz erhalten“, freut sich Almasa Salewski, die die Aktion der SPD organisierte hatte. Mit dabei waren neben Gisela Hein, Susanne Altmeyer und Almasa Salewski, die SPD-Vorstandsmitglieder Nicole Piorr und Tobias Leuning sowie Susanne Sicher, Vorsitzende des Ausschuss für Generationen, Soziales, Kultur und Sport der Gemeinde.

Zum Hintergrund: Die Sozialdemokratin Clara Zetkin initiierte den Weltfrauentag 1911, um das Frauenwahlrecht zu erstreiten, welches vor genau 102 Jahren in Deutschland Realität wurde. Die SPD-Politikerin Elisabeth Selbert setzte 1949 die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz durch.

 



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