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Meldung:

Rhein-Sieg-Kreis, 23. März 2021

SPD beantragt solide Finanzierung der Frauenzentren und Frauenhäuser

Anna Peters, stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion

Die Frauenhäuser und Frauenzentren sind und waren in der Corona-Pandemie wichtige Stützen für Frauen und Kinder in Not. Dies sollte durch eine solide finanzielle Unterstützung im Kreishaushalt honoriert werden.

Der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist immer schon ein Kernanliegen der SPD gewesen. Jetzt in der Corona Pandemie ganz besonders. Denn die Corona-Pandemie trifft vor allem die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Als Kreistag werden wir nicht alle sozialen Probleme lösen können, aber wir können sicherstellen, dass die freien Träger von sozialen Diensten, die Vereine und Wohlfahrtsverbände genügend finanzielle Unterstützung erhalten, um ihre gesellschaftsrelevante Arbeit fortzusetzen, bzw. bei entsprechendem Mehrbedarf in der Bevölkerung auch auszubauen.

„Von der Bekämpfung von Wohnungslosigkeit über die Notfallseelsorge bis hin zur Frauenberatungsstelle: Die Haupt- und Ehrenamtlichen in den Einrichtungen im Kreisgebiet machen einen wichtigen Job und tragen zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Umso wichtiger ist es uns, die finanzielle Würdigung dieser Arbeit auch im Haushalt abzubilden“, erläutert Fraktionsvorsitzender Denis Waldästl.

Im Haushaltsentwurf ist uns im Bereich des Sozialamts aufgefallen, dass im Vergleich zum Vorjahr Mittelkürzungen im Bereich „Frauen und Kinder in Not“ vorgesehen waren. Hinter diesem Posten stecken vor allem die Frauenzentren in Troisdorf und Bad Honnef, aber auch Personalkostenzuschüsse für den Verein Frauen helfen Frauen e.V., zum Beispiel für die Arbeit mit Kindern im Frauenhaus oder die ambulante Begleitung von Frauen nach einem Frauenhausaufenthalt.

Statt 214.040 wurden nur noch 145.000 für 2021 und 147.000 für 2022 vorgesehen.  Das ist eine Reduzierung von über 32 Prozent, also fast ein Drittel. Wohlgemerkt: bei steigendem Hilfebedarf durch die Corona-Pandemie. Der Druck auf Familien ist derzeit immens, die Gewalt an Frauen und Kindern hat zugenommen. Umso wichtiger ist es, Hilfs- und Beratungsangebote dem Bedarf nach auszurichten und finanziell zu unterstützen. „Die Arbeit der Frauenzentren und Frauenhäuser ist uns als SPD immens wichtig. Entsprechend haben wir in den Haushaltsberatungen den Antrag eingebracht, dass die Finanzierung durch den Kreis gesichert wird“, betont Anna Peters, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion und ergänzt: „Angesichts der Corona-Pandemie und damit verbundener Mehrbelastungen für Eltern und vor allem Alleinerziehender wäre eine Kürzung der Haushaltsmittel nicht adäquat. Die Frauenhäuser und Frauenzentren sind und waren in der Corona-Pandemie wichtige Stützen für Frauen und Kinder in Not. Dies sollte durch eine solide finanzielle Unterstützung honoriert werden.“



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