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Swisttal, 11. Februar 2022
Für Klimaschutz und besseres Bahnangebot auf der Voreifelstrecke

Schnellerer Elektrifizierung muss der Ausbau der S23 folgen

Foto Jutta Bartels: Voreifelstrecke in Odendorf kurz nach der Flut
Gute Nachrichten für unsere Region: Ab dem Sommer sollen die Voreifelstrecke der S23 zwischen Bonn und Euskirchen auch ab Rheinbach und Swisttal wieder befahrbar sein. Gleichzeitig mit dem Wiederaufbau soll die Elektrifizierung der bisher von Dieselloks befahrenen Strecke einhergehen. Dazu wurde heute in Düsseldorf eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Aufgabenträger Nahverkehr Rheinland (NVR), der DB Netz AG und dem NRW-Verkehrsministerium unterzeichnet. „Nun ist die Elektrifizierung bis 2026 realistisch. Das ist sehr erfreulich, sah die ursprüngliche Planung doch eine Elektrifizierung frühestens 2033 vor. Elektrozüge sind klimaschonender, schneller und beschleunigungsstärker“, freut sich der Swisttaler Kreistagsabgeordnete Tobias Leuning (SPD), stellvertretendes Mitglied im NVR.

Der angedachte zweigleisige Ausbau der Voreifelstrecke ist weiterhin erst später vorgesehen. „Wenn wir es ernst meinen mit Klimaschutz und Mobilitätswende muss der Ausbau des ÖPNV im Allgemeinen, und hier konkret des zweigleisigen Ausbaus der S23, schneller vorangehen“, fordert die SPD-Landtagskandidatin für Alfter, Rheinbach und Swisttal, Anna Peters. „Dann wäre es ein echter Gewinn für Menschen und Klima“, so Peters. Durch den zweigleisigen Ausbau der Streckenabschnitte zwischen Alfter-Witterschlick und Bahnhof Kottenforst, sowie zwischen Rheinbach und Swisttal-Odendorf auf einer Gesamtlänge von rund 12 Kilometern lassen sich Betriebsqualität, Fahrtzeiten und der Takt der S23 verbessern. Eine im Auftrag des NVR erstellte Machbarkeitsstudie bescheinigt dem Ausbau der Voreifelbahn ein herausragend gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis.



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