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Swisttal, 08. März 2022

SPD am Weltfrauentag: Voller Einsatz für echte Gleichstellung

v.l. Nicole Piorr, Susanne Sicher, Anna Peters und Tobias Leuning am Weltfrauentag in Heimerzheim

Anlässlich des Internationalen Frauentag am 8. März machen die Swisttaler Sozialdemokratinnen auf Missstände aufmerksam: Frauen sind schlechter bezahlt, bekommen weniger Rente, arbeiten öfter in prekären Beschäftigungsverhältnissen, sind in Wirtschaft und Politik unterrepräsentiert (Frauenanteile Bundestag 31,4 %, NRW-Landtag 27,6 %, Swisttaler Gemeinderat 35,9 %) und übernehmen den Großteil der sogenannten Familienarbeit (Kinder, Pflege, Haushalt). „Formal sind Männer und Frauen in Deutschland gleichgestellt, aber im Lebensalltag gibt es nach wie vor viele Bereiche, in denen Frauen Nachteile erfahren und unterrepräsentiert sind. Was sich oftmals leider auch in politischen Entscheidungen widerspiegelt“, erklärt Anna Peters, Mutter, Selbstständige und SPD-Landtagskandidatin.

Um Dank und Anerkennung für die wichtige und oft unterbezahlte Arbeit auszusprechen, besuchten Peters und Vertreterinnen der Swisttaler SPD die Beschäftigten in den 18 Kindertagesstätten und offenen Ganztagsschulen (OGS) der Gemeinde. Mehr als 300 Hornveilchen in den Nationalfarben der Ukraine wurden verteilt. „Von der SPD gibt’s aber nicht nur Blumen und Applaus, sondern vollen Einsatz für echte Gleichstellung. Wir sind Anwältin für eine faire Entlohnung, Beteiligung und Partnerschaftlichkeit in Beruf und Familie, für eine Gesellschaft der Augenhöhe, des Respekts und des Zusammenhaltes“, betont Gisela Hein, Unternehmerin, dreifache Mutter und stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Swisttal.

Den Mangel an Gleichstellung in Deutschland hat auch die Pandemie schonungslos offengelegt. Gerade in systemrelevanten Bereichen wie Einzelhandel, Pflege, Kinderbetreuung arbeiten überdurchschnittlich viele Frauen zu unterdurchschnittlichen Löhnen. Frauen sind besonders betroffen von Kurzarbeit und dem Einbrechen geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse. Auch mussten viele Frauen in Zeiten ausfallender staatlicher Infrastruktur in Kitas und Schulen beruflich zurückstecken, um die Familie zu versorgen.

In diesem Jahr waren neben Anna Peters und Gisela Hein, Nicole Piorr, Tobias Leuning, Susanne Sicher und Maria Gleißner bei der Aktion dabei. Der Weltfrauentag steht in der Tradition der SPD. Es war die Sozialdemokratin Clara Zetkin die ihn 1911 initiierte, um das Frauenwahlrecht zu erstreiten, welches vor genau 103 Jahren in Deutschland Realität wurde. Die SPD-Politikerin Elisabeth Selbert setzte 1949 die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz durch.



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