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Pressemitteilung:

Rheinbach, 26. September 2012
SPD diskutiert mit dem ehemaligen Europa-Parlamentspräsidenten

Klaus Hänsch: Europa liegt im deutschen Interesse

Folke große Deters, Bettina Bähr-Losse, Martina Koch, Klaus Hänsch und Sebastian Hartmann

Niemand steigt zweimal in den gleichen Fluss. Es ist eine Illusion, zu glauben, man könne die europäische Integration mal eben zurück drehen, ohne den europäischen Gedanken nachhaltig zu beschädigen“, erklärte der ehemalige Präsident des Europäischen Parlamentes, Klaus Hänsch.

SPD Rheinbach und Rhein-Sieg hatten den Europa-parlamentarier der ersten Stunde zur Diskusion ins Rheinbacher Gründer- und Technologiezentrum eingeladen. Einig waren sich auch die SPD-Bundestagskandidatin Bettina Bähr-Losse sowie die Vorsitzenden der SPD Rhein-Sieg und SPD Rheinbach, Sebastian Hartmann und Folke große Deters, dass man den „europafeindlichen Parolen“ aus den Reihen von CDU und FDP entschieden entgegen treten müsse. „Unter dem Strich haben wir als Exportnation vom gemeinsamen Markt profitiert. Für die deutsche Wirtschaft wäre ein Zusammenbruch des Euroraumes eine Katastrophe“, erinnerte Klaus Hänsch an das „harte nationale Interesse“ an der europäischen Integration.

 

Global nur gemeinsam stark 

Europa ist Frieden, aber es ist auch unsere Antwort auf die Globalisierung. Angesichts der sich verändernden Kräfteverhältnisse wird unsere Stimme in der Welt nur noch gehört werden, wenn wir sie gemeinsam erheben“, zeigte sich Klaus Hänsch überzeugt.

Beeindruckt waren die Gäste der Veranstaltung bei der anschließenden Diskussion. Klaus Hänsch schrieb die Redebeiträge eines jeden Diskutanten in Stichworten mit und nahm dann ausführlich Stellung. „Ich kenne zwar den alten Politikertrick, Schwieriges unter den Tisch fallen zu lassen, aber ich wende ihn nicht an“, erklärte er mit einem Augenzwinkern.



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