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Pressemitteilung:

Swisttal, 22. Juni 2013

Schulsozialarbeit in Swisttal unbefristet fortsetzen

SPD-Fraktion bringt Resolution zur dauerhaften Finanzierung der beiden Swisttaler Schulsozialarbeiter ein

Der Swisttaler Gemeinderat soll mit einer Resolution den Bund auffordern, die Finanzierung der beiden an den Swisttaler Schulen tätigen Schulsozialarbeiter über den 31.12.2013 hinaus sicherzustellen. Dies geht aus einem Antrag von SPD-Ratsmitglied Tobias Leuning zur nächsten Sitzung des Jugend-, Senioren-, Kultur- und Sozialausschuss hervor. In der Antragsbegründung wies Leuning darauf hin, dass die Schulsozialarbeit nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf Druck von SPD und Grünen im Vermittlungsausschuss 2011 im Rahmen des sogenannten Bildungs- und Teilhabepakets der Bundesregierung durchgesetzt wurde. Die Bundesförderung in Höhe von jährlich 400 Millionen Euro, die nach derzeitigem Stand leider nur bis zum Jahresende 2013 fließe, müsse durch Aufhebung der Befristung verstetigt werden.

In Swisttal trägt die Schulsozialarbeit zur Qualität der schulischen Bildung, zur sozialen Teilhabe junger Menschen und zur besseren Integration bei, es darf daher nicht bei einer einmaligen Förderung bleiben. Die Verbesserung der Teilhabechancen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die der Bund auch weiterhin in der Verantwortung steht“, betonte Christian Böse, schulpolitischer Sprecher der SPD.

Schulsozialarbeit ist endlich auch an Swisttaler Schulen angekommen. Die kurze, befristete Zeit ist nicht nur den betroffenen Schülern, sondern auch den Sozialarbeitern und Schulen gegenüber verantwortungslos. Viele Jugendliche brauchen eine verlässliche, manchmal über Jahre andauernde unterstützende Begleitung. Deswegen sind die Politiker vor Ort gefordert ein deutliches, parteiübergreifendes Signal zur Fortführung der Schulsozialarbeit zu setzen“, so Leuning, Sprecher für Jugend- und Sozialpolitik.

In diesem Zusammenhang verwies Leuning noch einmal auf die kürzlich vom Kreisjugendamt vorgestellten Zahlen zur Situation der Jugendlichen in Swisttal. Diese belegen, dass das Jugendamt deutlich häufiger Eingreifen müsse. Es sei daher besonders wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, die dieser Entwicklung entgegen wirken. Auch aus diesem Grund sei eine unbefristete Fortsetzung der präventiven Schulsozialarbeit in Swisttal unabdingbar.


Dokumente:
Antrag Resolution Schulsozialarbeiter

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