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Meldung:

Swisttal, 02. September 2015

Hein überzeugt bei Diskussion des Gewerbevereins

Wirtschaftsförderung professionalisieren, Hürden abbauen, Chancen sehen
Gisela Hein

Mit Fachwissen und ihrer beruflichen Erfahrung als Diplom-Volkswirtin und Beraterin von klein- und mittelständischen Unternehmen überzeugte Gisela Hein, Bürgermeisterkandidatin von SPD und Grünen, bei der Diskussion des Swisttaler Gewerbevereins zur Bürgermeisterwahl. Sie machte deutlich, dass es für die weitere Entwicklung der Gemeinde unerlässlich ist, die Wirtschaftsförderung im Rathaus als Querschnittsaufgabe zu begreifen und zu professionalisieren. „Wir müssen ein Profil entwickeln. Warum sollen Menschen hier wohnen, leben und arbeiten? Warum sollen sich hier Unternehmen ansiedeln? Dabei müssen wir ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Belange in Einklang bringen“, erklärte Hein.

Gebühren, die Swisttaler Unternehmen zahlen müssen, um sich auf Ausschreibungen der Gemeinde zu bewerben, will sie abschaffen. „Das ist ein Grund, dass sich viele regionale Unternehmen gar nicht mehr auf Ausschreibungen bewerben. Auch gibt es in den Ausschreibungsverfahren mittlerweile mehr Spielraum, regionale und soziale Aspekte bei Vergabeverfahren zu berücksichtigen. Die müssen wir nutzen“, betonte Hein.

Als Selbstständige und Mitglied des Swisttaler Gewerbevereins wisse sie, dass es in der Gemeinde nicht mal ein aktuelles Gewerbeverzeichnis gebe. Dies werde sie anlegen, auch um die Gewerbetreibenden regelmäßig zu informieren, z.B. über einen elektronischen Newsletter. Die Verwaltung muss sich als moderne Dienstleisterin verstehen. Hein, die auch Vorsitzende des Ausschusses für Umweltschutz, Wirtschaftsförderung und Energie in der Gemeinde ist, sprach sich für eine enge Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein aus. Gemeinsam werde man auf Basis des Gemeindeentwicklungskonzeptes Zukunftsvisionen entwickeln.

Um mehr wohnortnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen, brauche man neue attraktive Gewerbeflächen in der Nähe des Heimerzheimer Autobahnanschlusses. Swisttaler Unternehmen müssen sich erweitern und neue hinzukommen können. Fehler der Vergangenheit, mit Gewerbegebieten ohne Autobahn- und Internetanschluss müssten der Vergangenheit angehören. Die Projektentwicklungsgesellschaft (PEG), die die Gemeinde nicht wenig Geld kostet, muss man ganz genau unter die Lupe nehmen.

Spontanen Applaus erntete Hein als sie am Ende der Diskussion zusammenfasste: „Die neue Bürgermeisterin müsse die Chancen Swisttals sehen und nicht nur erklären, was nicht geht.“



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