Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen



Hauptinhaltsbereich

Meldung:

Swisttal, 12. Oktober 2017

Neue Mitglieder und lebendige Diskussionen

v.l. Marlies Müller, Tobias Leuning, Thomas Pletsch

Die heftige Wahlniederlage der SPD war erwartungsgemäß das beherrschende Thema der gut besuchten ersten Mitgliederversammlung der SPD Swisttal nach der Bundestagswahl in Odendorf. Zunächst freute sich der Vorsitzende des Ortsvereins Tobias Leuning, mit Marlies Müller und Thomas Pletsch zwei der drei Neumitglieder, die nach der Bundestagswahl zum Ortsverein gestoßen sind, persönlich begrüßen und ihnen ihr Parteibuch überreichen zu können. Eine weitere interessierte Bürgerin, die als Gast an der Versammlung teilgenommen hatte, kündigte noch am Abend ebenfalls ihren Eintritt in die SPD an. Anschließend gedachten die Sozialdemokraten ihres kürzlich nach langer Krankheit verstorbenen ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Hans-Joachim Heiling.

Nach Informationen über die Wanderung des Ortsvereins am 21. Oktober zur Stadt Blankenberg, die erneute Ausschreibung des SPD-Swisttal-Preises für ehrenamtliches Engagement, der beim Neujahrsempfang am 7. Januar 2018 überreicht werden soll, sowie einer kurze Analyse des örtlichen Wahlergebnisses durch Vorstandsmitglied Gerd Pflaumer wurde lebhaft diskutiert. Über die Gründe für das schlechte Abschneiden der SPD gab es unterschiedliche Meinungen, nicht aber über die klare Ansage von Martin Schulz am Wahlabend, Verantwortung nun in der Opposition zu übernehmen, auch um den Rechtspopulisten nicht die parlamentarisch wichtige Rolle des Oppositionsführers zu überlassen. Dies wurde auch im Blick auf die nötige inhaltliche Erneuerung und Profilierung der SPD, die in einer erneuten Großen Koalition nicht möglich wäre, allgemein begrüßt. Des Weiteren wurde die Erwartung deutlich, dass die SPD sich noch stärker und mit klaren und einfacheren Konzepten um soziale Themen wie Kinder- und Altersarmut, Pflege, Rente und Wohnen sowie um die wichtigen Zukunftsthemen Digitalisierung, Zukunft der Arbeit, Bildung und Chancengleichheit kümmern müsse, die im Wahlkampf leider kaum eine Rolle gespielt hätten. Mit diesen die Menschen interessierenden Themen sei die SPD die richtige politische Kraft, um die schon vorhandene Spaltung der Gesellschaft zu bekämpfen. Der Vorstand werde nun unter Einbeziehung interessierter Mitglieder einen Diskussionsprozess starten, um herauszufinden, was in der Partei strukturell, inhaltlich, aber auch personell geändert werden müsse, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Dabei geht es uns vor allem darum, die Wähler, die die SPD leider auch in Swisttal an die Rechtspopulisten verloren hat, zurückzuholen“, erklärte Leuning abschließend.

 



Zum Seitenanfang