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Meldung:

Swisttal, 14. Juli 2022

Tiefe Wunden und schmerzende Narben

Was vor einem Jahr geschah, lässt uns immer noch fassungslos und erschüttert zurück. In diesen Tagen denken wir daher besonders an die Menschen, die ihr Leben verloren haben und an ihre Familien, Freunde und Bekannten. Zahlreiche Swisttalerinnen und Swisttaler haben ihre Heimat, ihr Hab und Gut und damit oftmals ihre Existenz verloren. Der Jahrestag löst traumatische Erinnerungen aus, Bilder, Geräusche und Gerüche der Katastrophe werden wieder präsent. Die Flutkatastrophe vom 14./15.07.2021 hat tiefe Wunden gerissen. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Das wird sich zeigen. Sicher ist aber, Wunden hinterlassen Narben – oft schmerzende. Diese Verletzungen werden dauerhaft ein Teil unseres Lebens sein.

Doch wir haben auch viel Heilsames erlebt: die Solidarität, der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft von Menschen aus aller Welt haben uns zuversichtlich und mutig in die Zukunft blicken lassen. Diese Einstellung sollten wir uns bewahren, um noch offene Wunden zu lindern oder gar heilen zu lassen.
Wir haben in den letzten Monaten gespürt, dass uns die Gemeinschaft stärkt. Wir können und konnten uns austauschen, gemeinsam lachen und weinen. Diese Gelegenheit wird es verstärkt in den kommenden Tagen geben. Wir sollten die Möglichkeiten des Zusammenseins auf den vielfältigen Gedenkveranstaltungen nutzen. Denn miteinander lässt sich Vieles leichter ertragen.

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